3- Kiez Kulturpolitik

Kulturpolitik im Wedding
Künstlerinitiativen, kommunale Galerien und Partizipation – Eigeninitiative und staatliche Förderung… Der langsame Weg nach Mitte?
Katja Jedermann + Ute Müller-Tischler
15. Februar 2013 (20:00)

15 Februar 2013
[Kiezkultur / Kulturpolitik]
Kulturpolitik
Für alle Interessierte

Eine offene Runde für alle Interessierte, die etwas über, vergangene und aktuelle Ideen und Konzepte in der Berliner Kulturpolitik, im Gespräch erfahren möchten. Die Weddinger Kulturpolitik steht im Mittelpunkt des Abends. Der Hauptfokus im Dialog mit Ute Müller-Tischler (Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur BA Mitte von Berlin) wird auf Künstlerinitiativen, kommunalen Galerien und Partizipation liegen. Eigeninitiative und staatliche Förderung sind die Stützen der Kulturarbeit in den Bezirken und es gibt eine Menge Probleme, mit denen sich die Kulturschaffenden konfrontiert sehen, die hier erörtert werden können.

Ist die staatliche Förderung ausreichend ? Ist sie sinnvoll eingesetzt? Welche Mechanismen sind notwendig, um Kunst und Kultur zu bewahren und flexibel zu fördern?

Diese und andere Fragen werden uns an diesem Abend beschäftigen. Mit Katja Jedermann und einer kleinen Exkursion in die nähere Vergangenheit werden wir den Abend beginnen, über das rotgrüne Intermezzo (Regierung Momper/Goehler etc.) um die Wendezeit und die westberliner “Erfindung der Dezentralen Kulturarbeit” – vor der Maueröffnung – und die unmittelbare Nachmauerfallzeit (z.B.Kulturbogen, Publ.: Alter Wedding – Neue Kultur). Ebenso  wird die Zusammenlegung der Bezirke Mitte – Wedding – Tiergarten 2001 mit ihren Folgen resümiert und ausgewertet.  Ein Blick auf die Konzepte der QMs in der Anfangsphase (z.B.  “Der Wedding kommt”, Der Wedding lebt” u.a. )., sowie gelungene und gescheiterte Kooperationen vorgestellt. Wir haben Katja Jedermann eingeladen weil wir ihre jahrelange Erfahrung im kulturpolitischen Bereich (in unserer Stadt) für dieses Projekt nicht missen möchten. Seit fast vier Jahrzehnten arbeitet sie als Dozentin (jetzt im Ruhestand), Aktivistin, Künstlerin und Kuratorin an allen möglichen kulturellen Baustellen Berlins.

 

Durch ihren Erfahrungsschatz, der pointiert mit Anekdoten und auch persönlichen Erfahrungen sehr spannend und unterhaltsam vermittelt wurde, hat die Zuhörerschaft einen breit gefächerten Einblick in die Problematiken und Erfolge umgesetzter und fortlaufender Arbeitszusammenhänge im Feld bekommen.

Ihre vierzigjährige Erfahrung als Kulturarbeiterin in Berlin war und ist nicht nur als ratgebende und akademisch lehrende Funktion wertvoll, sondern auch als wirkungsvolles Beispiel in aktuellen Sachverhalten und generierenden Prozessen Berliner und auch im speziellen Weddinger Kulturpolitik.

Um einen Einblick in ebendiese Kulturpolitischen Prozesse zu erhalten habe wir auch jemanden vom Fach eigeladen; Frau Müller-Tischler die erst kürzlich vor unserer Veranstaltung eine leitende Position im kulturpolitischen Verwaltungsbereich in Mitte eingenommen hat. Der Hauptfokus im Dialog mit Ute Müller-Tischler (Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur BA Mitte von Berlin) lag auf Künstlerinitiativen, kommunalen Galerien und Partizipation. Eigeninitiative und staatliche Förderung sind die Stützen der Kulturarbeit in den Bezirken, und es gab und gibt eine Menge Probleme, mit denen sich die Kulturschaffenden konfrontiert sahen und sehen. Diese haben wir dann in einer offenen Diskussionsrunde mit dem Publikum, das sich auf etwa 20 Personen belief, erörtert. Folgende Fragestellungen standen auf der Agenda und wurden zum teil mit konstruktiven Gegenüberstellungen der verschieden Parameter diskutiert:

 

Okk/raum29
Prinzenallee 29
13359 Wedding – Berlin

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